Der (Wunsch-)Traum ist zwar leider nicht in Erfüllung gegangen, ein Quickie Sprung ins Meer erfrischt eh fast mehr.
Sorglos flannierten wir wenig später durch Marbella. Eine Wohlfühloase. Die Begeisterung über diese Stadt ließ uns im siebenten Himmel schweben.
Bald lüsterte es uns nach einer zweiten Runde. In Màlaga ließen wir unseren Gefühlen freien Lauf und suchten erneut die Vergnügung im Wellenbad auf.
Genug relaxed. Hineingesetzt ins Auto – die Lovenox Spritze wäre angebracht gewesen – hatten wir den optimistischen Plan unter Sternenhimmel bis nach Valencia zu fahren.
Tacho: 0 km – Lampe blinkt. Theresa: leicht nervöses Rutschen am Sitz. Lisa: „Geht scho no“ .
+ 20km noch drauf -> 49,4 Liter in den 50 Liter Tank. Auto am Limit.
Die romantische Fahrt durch Granada über die Sierra Nevada brachte die Eine zum träumen.
Kurz vor dem körperlichem Versagen – Navi hatte bereits versagt – strandeten wir um 2 Uhr Früh in Alicante auf der Suche nach einem Platz um die ausgesprochen bequeme Autoschlafposition einzunehmen. Skoda hatte andere Pläne, bog falsch ab und brachte uns – bereits schwarzes und weisses Nachthemd tragend – auf den Parkplatz des angesagtesten Clubs der Stadt. Noch etwas schläfrig tauschten wir kurzer Hand unsere Negligees gegen zwei kurze Schwarze und High Heels. Der vollgesabberte Seidenpolster musste Wohl oder Übel dem Nachtleben Alicantes weichen. Kaum auf der Tanzfläche „ausbalanciert“, waren wir schon im Bann zweier Franzosen.
Just dancing.