Geweckt von einer tierischen Geräuschkulisse – Bienvenido Bremerstadtmusikanten – Esel (eigentlich ein Pferd), Hund, Katze und mehrere Hähne tauschten sich mit Sonnenaufgang in ihrer Tiersprache untereinander lautstark aus. An Weiterdösen war nicht mehr zu denken. Nun wissen wir, warum Franzosen das Gericht „coque au vin“ ins Leben gerufen haben.
Die Uhren ticken in Spanien anders. Um 10 Uhr Vormittag erwacht Spanien langsam. Wir standen schon um 8 Uhr vor der verschlossenen Türe der Rezeption und wunderten uns. Das Frühstück fiel demenstprechend länger aus.
Es wurde Zeit…. Das Auto voller Spinnweben. Ein Zeichen weiterzuziehen. Holà heissgeliebtes Nomadenleben. Adiós schön gehegte und gepflegte Zeltvorstadt (Bitte einmal in den Vorgarten). Wir verließen die Atlantikküste und begaben uns durch das Landesinnere auf den Weg zum südlichsten Punkt Spaniens. Temperaturabfall, Vegeatationsveränderung und nur mehr das leise Rauschen der Wellen im Ohr, begleiteten uns auf dem Weg nach Salamanca und anschließend Cáceres.
Zu lange waren wir im Auto und waren dies nicht mehr gewohnt. So brauchten wir etwas Action und vergnügten uns in der Boulder – und Kletterhalle in Salamanca.
Sternenklare Nacht und Grillenzirpen ließen uns etwas wehmütig die letzten Wochen Revue passieren. Portugal mussten wir leider für diesen Trip auslassen. Wir werden noch zu Dir kommen, Portugal! Keine Sorge!
J. – Du Haisl….schick zumindest ein Foto.
Woran erkennt man, dass die Reise langsam aber sicher dem Ende zugeht? Wenn sich die gefahrenen Kilometer der 7000 km Marke nähern.
Just Tarifa calling.