Es regnete uns früh morgens wiedermal aus dem Zelt, sehen wir es positiv, die morgendliche Katzenwäsche kann man sich ersparen. Da unsere Villa diesmal bereits einer Tropfsteinhöhle glich (wir schliefen wiedermal zu gut um äußere Umwelteinflüsse wahrzunehmen), packten wir alles in Müllsäcke, holten tief Luft und rannten zum Auto. Im Pyjama, mit Regenponcho und vier Müllsäcken in der Hand, man beachte zudem das fehlende Schuhwerk, muss unser Ortswechsel für andere eher sehr bizzar ausgesehen haben. Glücklich, wiedermal im Auto sitzend, starteten wir zu einer Boulangerie und machten es uns im Auto mit Vorstadtweiber gemütlich.
Ein guter Wellengang bescherte uns dann unerwartet einen geilen Swell und so zog es uns wieder aufs Surfbrett.
In Erwartung auf unsere österreichischen Surfcollegen bereiteten wir ein gelungenes Abendmahl vor. Reis und Bohnen. Wirklich délicieuse. Doch da wir so furchteinflösend sind, haben sie spontan ihre Route kilometerweit verschoben. Welch eine Ehre. Uns egal, mehr zu essen und mehr Platz. Just us
